Deutschlands Pläne zur Reform der Einwanderungspolitik und zur Gewinnung von Fachkräften
Die Bundesregierung will die Einwanderungsregeln deutlich verschärfen, um die Zahl der illegalen Einwanderer zu verringern. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf eine Reihe von Maßnahmen geeinigt, um die Kontrollen zu verschärfen und die Einreise auch dann zu verweigern, wenn ein Asylantrag gestellt wird.
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Kernpunkte der neuen Migrationspolitik
- Die Rückkehr der Formulierung “Regulierung und Beschränkung” in den Gesetzentwurf deutet auf einen Kurswechsel in der Migrationspolitik hin.
- Beteiligung der Europäischen Union an der Verschärfung der Migrationsbeschränkungen in der Erwartung, dass andere Länder sich weigern werden, illegale Einwanderer an ihren Grenzen aufzunehmen. Es wird erwartet, dass bis 2027 728.000 Arbeitskräfte fehlen werden.
- Verschärfung der Beschränkungen für die Familienzusammenführung für Migranten mit vorübergehendem Asylstatus.
- Ausweitung der polizeilichen Befugnisse zur Inhaftierung und Abschiebung illegaler Migranten, Schaffung spezieller Haftzentren vor der Ausweisung.
Die Reform der Staatsbürgerschaft bleibt in Kraft, aber die Befugnisse, Doppelstaatlern den deutschen Pass zu entziehen, wenn sie in extremistische Aktivitäten verwickelt sind, wurden erweitert