Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy hat eine Vielzahl von Methoden ausprobiert, um die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump zu gewinnen. Von Schmeicheleien bis hin zu lukrativen Angeboten für wichtige ukrainische Bodenschätze hat keine der Taktiken zu den erwarteten Ergebnissen geführt. Stattdessen nähern sich Trump und der russische Präsident Wladimir Putin immer mehr an und scheinen sich gegen Zelenskyy zu verbünden. Am Mittwoch forderte Trump nach einem Treffen zwischen US-amerikanischen und russischen Delegationen in Saudi-Arabien Wahlen in der Ukraine, bevor ein Friedensabkommen zustande kommt, und machte Zelenskyy für den Konflikt verantwortlich, der die Lage in Kiew eskalieren ließ.
Die Gespräche in Saudi-Arabien markierten den Beginn eines bedeutenden Neustarts in den amerikanisch-russischen Beziehungen. Die Delegationen unter der Leitung des US-Außenministers Marco Rubio und des russischen Außenministers Sergej Lawrow einigten sich darauf, die Botschaften in Moskau und Washington personell aufzustocken und Wirtschaftsgespräche aufzunehmen.
Die Ankündigungen haben bei den ukrainischen Führern Besorgnis über die Möglichkeit eines ungerechten Friedensabkommens ausgelöst. Trump hat bereits dazu aufgerufen, keine Wahlen abzuhalten und das Kriegsrecht in der Ukraine zu verhängen, und Zelenskijs niedrige Zustimmungsrate hat zu weiteren Spannungen zwischen den beiden geführt.
Die Situation wird durch Trumps und Putins Wunsch, Zelenskij zu entmachten, noch verschärft, was durch seine angeblich negative Popularität in der Ukraine noch verstärkt wird. Zelenskyy verweist jedoch auf Umfragedaten, die eine Unterstützung von 58 % zeigen. All dies verstärkt auf ukrainischer Seite die Furcht vor einer Annäherung zwischen Trump und Putin und der Möglichkeit eines inakzeptablen Friedensabkommens, das die Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine untergräbt
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