Kritische Lage für die ukrainischen Streitkräfte: Russische Truppen rücken vor
Die Lage an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland in der Region Kursk ist eskaliert. Russische Streitkräfte haben eine Großoffensive gestartet und nutzen dabei die Einstellung des Nachrichtendienstes der USA.
Besetzung von Siedlungen und Offensive
Nach Angaben von BILD haben russische Einheiten bereits die Dörfer Lebediwka und Poritschne eingenommen und rücken auf die Stadt Mala Loknya vor. Auf Videos in sozialen Medien ist zu sehen, wie russische Truppen Fahnen hissen, während ukrainische Kräfte zum Rückzug gezwungen werden.
Kritische Lage für Verteidiger
Quellen aus Kiew sprechen von einer “kritischen” Lage für die ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk. Die ukrainischen Streitkräfte versuchen, eine Einkesselung zu vermeiden, indem sie sich in die letzte von ihnen kontrollierte Stadt – Sudzha – zurückziehen. Nach Angaben des Militärs wurde Sudzha jedoch bereits fast vollständig von russischen Flugzeugen zerstört.
Die Probleme wurden dadurch verschärft, dass die russischen Truppen während des Angriffs eine stillgelegte Gaspipeline benutzten. Rund hundert russische Soldaten drangen unterirdisch in das ukrainisch kontrollierte Gebiet ein, um von hinten anzugreifen. Kiew meldet die Zerschlagung dieser Gruppe, aber es gibt keine Bestätigung, dass alle Teilnehmer an der Operation ausgeschaltet wurden