Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat davor gewarnt, dass der Plan von US-Präsident Donald Trump, den Krieg in der Ukraine zu beenden, den Bestrebungen des Kremls gefährlich nahe kommt. Im POLITICO Power Play-Podcast äußerte Bolton die Befürchtung, dass eine solche Option zum Austritt der USA aus der NATO führen und die Sicherheit der Ukraine und Europas schwächen könnte.
Bolton betonte, dass die Beendigung des Krieges durch die Schaffung einer entmilitarisierten Zone und die Weigerung der Ukraine, der NATO beizutreten, ein großes Zugeständnis an Putin darstellen würde. Solche Maßnahmen könnten zu einer Teilung der Ukraine führen, die dann offiziell würde. Er sprach sich auch gegen die Entsendung einer Friedenstruppe aus, da diese zu einer dauerhaften Realität werden könnte.
Bolton empfiehlt eine aktivere Unterstützung der Ukraine durch die Bereitstellung von Waffen und appelliert an die Europäer, keinen Bedingungen zuzustimmen, die ihre Position schwächen könnten. Er äußerte Zweifel an der Einigkeit Europas in den Verhandlungen mit Trump und Putin und betonte die Notwendigkeit ihres politischen Engagements mit US-Außenminister Marco Rubio, um die USA in der NATO zu halten.
Quelle