Maria: Vom Krankenhaus an die Front zu den ukrainischen Streitkräften
Maria, eine ehemalige Intensivpflegerin im Zentralkrankenhaus von Zmiiv, ging während der russischen Invasion freiwillig zu den ukrainischen Streitkräften. Die Entscheidung fiel nach dem Tod ihres Klassenkameraden Serhiy.”
“Sein Name war Serhiy. Leider starb er ein halbes Jahr nach Beginn der groß angelegten russischen Invasion auf heldenhafte Weise. Das war ein entscheidender Moment, in dem ich erkannte oder spürte, dass ich hier gebraucht wurde und den Jungs helfen würde”, sagt Maria.”
Anpassung und Arbeit im Kampf
Maria hat sich schnell an die Arbeitsbedingungen in der Militäreinheit angepasst. Zu ihren Hauptaufgaben gehören der Transport der Verwundeten von den Gefechtsstellungen zu den medizinischen Einrichtungen und der Dienst am Stabilisierungspunkt.”
“Ich erinnere mich an einen Fall am Stabilisierungspunkt. Sie brachten einen Mann, 26 Jahre alt. Er bat uns, keine Narkose zu verabreichen, bis er seiner Mutter geschrieben hatte. Das tat er jeden Tag, damit sie sich keine Sorgen machte. Erst als sein Kamerad zurückschrieb, dass alles in Ordnung sei, gaben wir ihm eine Narkose. Jetzt ist er wieder im Dienst”, sagt der Sanitäter.”
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