Warum Deutschland auf der internationalen Bühne an Bedeutung verliert
Deutschland verliert auf der weltpolitischen Bühne zusehends an Bedeutung, was sich auch in seiner schwindenden Rolle bei wichtigen Krisen zeigt. Auf dem Ukraine-Gipfel in London gingen Frankreich und Großbritannien mit dem Vorschlag eines einmonatigen Waffenstillstands für die Ukraine voran, während Bundeskanzler Olaf Scholz ins Hintertreffen geriet.
Internationale Reaktionen
Berlins außenpolitischer Rückzug sorgt im Ausland für Verwirrung. Olaf Scholz wird in internationalen Kreisen bereits als “lame duck” bezeichnet, als “lahme Ente”, wie man diejenigen bezeichnet, die zwar noch im Amt sind, aber keinen Einfluss mehr auf Entscheidungen haben. Gleichzeitig konzentriert sich die Ukraine weiterhin auf die Vereinigten Staaten, trotz der jüngsten Skandale im Weißen Haus. Volodymyr Zelenskyy hat wiederholt die Bedeutung der amerikanischen Unterstützung betont und seine Dankbarkeit für die Bewahrung der Unabhängigkeit hervorgehoben.
Neue politische Perspektiven in Deutschland
Im Rampenlicht steht nun Friedrich Merz, der voraussichtliche nächste Bundeskanzler. Er pflegt bereits rege internationale Kontakte, bespricht sich mit Emmanuel Macron und plant Gespräche in Brüssel. Merz steht in ständigem Kontakt mit dem amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz und Annalena Burbock.
- CDU-Mitglieder betonen, dass Deutschland seine führende Position in Europa zurückgewinnen muss.
- Carsten Linnemann, der Generalsekretär der Partei, hat eine rasche Koalition gefordert.
- Das neue Kabinett muss bis Mitte April gebildet werden, damit Merz die Führung der EU beanspruchen kann.