Neuer Schwung im Falle eines Friedensabkommens wird zusätzliche Truppen zur Unterstützung der Ukraine bringen
An einem historischen Wendepunkt versprechen die europäischen Staats- und Regierungschefs, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs werden am Donnerstag in Brüssel zu weiteren Gesprächen zusammenkommen.
LONDON – Nach Angaben des britischen Premierministers Keir Starmer werden sich weitere Länder der britisch-französischen Initiative zur Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine anschließen, falls ein Friedensabkommen zustande kommt. Nach einem Treffen europäischer und internationaler Staats- und Regierungschefs am Sonntag in London wies Starmer auf die Notwendigkeit der Unterstützung des Plans durch die USA hin. Donald Trump wurde als zuverlässiger Verbündeter bezeichnet.
Zusagen aus Europa
Während des Gipfels erklärten sich mehrere Länder bereit, Truppen für die Friedensmission zu entsenden. Starmer überließ es jedoch den einzelnen Staaten, ihre Teilnahme anzukündigen. Ähnlich äußerte sich NATO-Chef Mark Rutte nach dem Gipfel zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Er wies darauf hin, dass die europäischen Länder neue Zusagen gemacht hätten.
Starmer organisierte den Gipfel in London, um Unterstützung für den Plan zur Friedenssicherung zu gewinnen und die europäischen Staats- und Regierungschefs zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu bewegen. Es wurde angekündigt, dass das Vereinigte Königreich, Frankreich und die Ukraine gemeinsam einen Friedensplan ausarbeiten werden, der Trump vorgelegt werden soll.
Europäische Verteidigung
Der Gipfel fand im Schatten des jüngsten Treffens zwischen Trump und Zelensky statt, das bei den europäischen Staats- und Regierungschefs Zweifel an der Zuverlässigkeit der USA als Führer des westlichen Bündnisses weckte. “Wir befinden uns an einem historischen Scheideweg” – betonte Starmer. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben eine wichtige Rolle zu spielen. Er fügte hinzu: “Die Diskussionen, die wir heute geführt haben, insbesondere im Hinblick auf die Koalition der Willigen, bauen auf einem Plan auf, den wir mit den Vereinigten Staaten verfolgen, und er wird die Unterstützung der Zusammenarbeit haben.”
Nach dem Gipfel sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Europa müsse dringend aufrüsten. Sie plant, am Donnerstag bei einem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs einen umfassenden Plan vorzulegen
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