Menschenrechtsverletzungen in Syrien unter der neuen Regierung: erhebliche Opfer unter der Zivilbevölkerung

Syriens neue Regierung löst internationale Besorgnis über Massentötungen an der Zivilbevölkerung aus

Syrien steht nach dem jüngsten Regierungswechsel erneut im Mittelpunkt gewaltsamer Auseinandersetzungen. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten haben die Sicherheitskräfte der neuen Regierung mindestens 340 einfache Bürger, darunter auch Frauen und Kinder, hingerichtet.

Aussagen von Menschenrechtsaktivisten

Eine Organisation namens Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, dass allein in der Stadt Banias etwa 60 Menschen erschossen wurden. Detailliertes Videomaterial, das in den sozialen Medien kursiert, bestätigt die Tatsachen von Folter und Hinrichtungen.

Eine alarmierende Situation in den Provinzen

Die britischen Quellen des Zentrums berichten von Massakern in 21 Städten und Dörfern in den Provinzen Latakia, Tartus und Hama. Diese Regionen gelten traditionell als Hochburgen der Alawiten, die den früheren Präsidenten Bashar al-Assad unterstützen.

“Zivilisten wurden auf die gleiche Weise getötet wie unter dem früheren Regime”, heißt es in dem Bericht.

Die Bewohner dieser Gebiete sind in Angst und Schrecken versetzt und berichten von zahlreichen Angriffen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Menschenrechtsaktivisten fordern internationale Organisationen auf, einzugreifen, um die Verbrechen zu dokumentieren und die Täter vor Gericht zu stellen.

Die neue Regierung, die nach der Einnahme von Damaskus durch die Gruppe Hayat Tahrir al-Sham die Kontrolle übernommen hat, versprach, die Minderheiten zu schützen. Die Alawiten befürchten jedoch, dass ihre Gemeinschaften wegen ihrer religiösen Ansichten und ihrer Unterstützung für die Familie Assad unterdrückt werden

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