Die Ukraine bereitet sich auf 5G vor, indem sie die Technologie aktualisiert und die digitale Integration mit Europa fördert.
Als Reaktion auf die rechtlichen Anforderungen der EU gibt die Ukraine das 700-MHz-Frequenzband für die Entwicklung von 5G-Technologien frei. Das Ministerium für digitale Transformation hat die erste Phase des Geräteaustauschs in den Regionen Lemberg, Wolhynien und Riwne abgeschlossen und damit Frequenzstörungen beseitigt. Dieser strategische Schritt stärkt die Partnerschaft mit Polen, das bereits aktiv ein Netz der neuen Generation entwickelt.
Auf dem Weg in eine europäische digitale Zukunft
Die Freigabe von 700-MHz-Frequenzen trägt zur Integration der Ukraine in den digitalen Raum der EU bei. Laut Valeriia Ionan, stellvertretende Ministerin für digitale Transformation und europäische Integration, ist dieser Schritt nicht nur technischer Natur, sondern ermöglicht es der Ukraine auch, ihre innovativen Lösungen mit europäischen Partnern zu teilen.
Zusammenarbeit mit Polen und europäischen Partnern
Um die Projektziele zu erreichen, hat die Ukraine polnische Kollegen und internationale Partner einbezogen und eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit dem Austausch der Kombinatoren befasst, die die Sendesignale kombinieren. Eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielte Zeonbud LLC, ein Fernsehnetzbetreiber mit der notwendigen Erfahrung und Infrastruktur.”
“Dank dieser Initiative wird die grenzüberschreitende Frequenzkoordinierung unterstützt, was die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern stärkt”, sagte Maria Gaston Betran, technische Koordinatorin von EU4DigitalUA. Die Aufrüstung der Ausrüstung in den westlichen Regionen ist abgeschlossen, und die Hindernisse an der polnischen Grenze wurden beseitigt, so dass der Weg für die nächsten Phasen des Projekts geebnet ist – die Freigabe von Frequenzen in der Region Zakarpattia und die weitere Umgestaltung in anderen Teilen des Landes. Das Projekt wird durch das EU-finanzierte DTA-Programm (USAID) und EU4DigitalUA unterstützt